„Sussumer Steinplateau“ fertiggestellt

Ein Schaufenster in die Geologie und Erdgeschichte hat der Heimat- und Verkehrsverein am höchstgelegenen Punkt in der Gemeinde geschaffen. Am Rande eines Waldstückes auf dem Osterboll entstand ein etwa 100 Quadratmeter großes Plateau, das einen eindrucksvollen Blick in die Umgebung bis ins Artland und ins Oldenburger Münsterland ermöglicht. Bei klarer Sicht sind von dieser Stelle fast ein Dutzend Kirchtürme und über 100 Windkraftanlagen auszumachen. Auch der etwa 40 Kilometer weit entfernte „Pfanniturm“ in Cloppenburg ist von hier aus mit bloßem Auge erkennbar. 

Mächtige Natursteine dienen der etwa einen Meter hohen Aufschüttung als Stützmauer. Zwölf unterschiedliche Findlinge, die auf dem Plateau platziert wurden, bieten den Besuchern des neu geschaffenen Rastplatzes einen eindrucksvollen Blick in die Erdgeschichte. In Zusammenarbeit mit dem Geologen Dr. Tobias Fischer vom Naturpark Terra Vita erstellte der Heimatverein Informationstafeln, auf denen Herkunft und Material der verschiedenen Findlinge erläutert werden.

Viele ehrenamtliche Stunden investierte der Heimat- und Verkehrsverein Eggermühlen in den Rastplatz

Viele ehrenamtliche Stunden investierte der Heimat- und Verkehrsverein Eggermühlen in den Rastplatz

Für Geologen sind Gesteine, was für den Botaniker die Pflanzen und für den Zoologen die Tiere sind. Dabei haben Gesteine gegenüber den Lebewesen einen großen Vorteil - sie stehen nicht nur für die Gegenwart, Steine sind die Seiten im Buch der Erdgeschichte. "Stein ist Stein, na und?", mag so mancher denken. Doch Steine weisen eine erstaunliche Vielfalt auf, die auf dem „Sussumer Steinplateau“ erläutert werden. 

Eine Benjeshecke, die Vögel und Kleintieren Unterschlupfmöglichkeiten bietet, fasst den Rastplatz auf einer Länge von 20 Metern ein.

Eine Benjeshecke, die Vögel und Kleintieren Unterschlupfmöglichkeiten bietet, fasst den Rastplatz auf einer Länge von 20 Metern ein.

Die Vielfalt der platzierte Findlinge, so Tobias Fischer, spiegelt diese Vielfalt eindrucksvoll wider. „Steine sind die Architekten der Natur. Sie gestalten Landschaftsbilder, formen Gebirge und Schluchten, Flüsse und Ozeane. Steine oftmals älter, als alles andere, was sich auf diesem Planeten befindet. An ihnen sind Jahrtausende der Erdgeschichte vorübergezogen – und sie haben ihnen standgehalten“, so Theo Schulte, Vorsitzender des Heimat- und Verkehrsvereins Eggermühlen.

Gemütliche Bänke laden zu einer Pause mit schönen Ausblick

Gemütliche Bänke laden zu einer Pause mit schönen Ausblick

Standhalten wird sicherlich auch der Tisch, der in der Mitte des Plateaus platziert wurde. Ein großer, flacher Granit, der auf drei Findlingen ruht, bildet die mächtige Tischplatte, die von Bänken umsäumt, nun einen attraktiven Rastplatz für Ausflügler bietet. Da das „Sussumer Steinplateau“ direkt am „Eggertaler Entdeckerweg“  gelegen ist, lohnt sich eine Fahrradtour auf dem 22 Kilometer langen Rundkurs. Bei der Touristinfo Bersenbrück wie auch bei der Gemeinde Eggermühlen ist die kostenlose Tourenkarte erhältlich. Auch als GPS-Track ist die Route verfügbar. 

In einem Flyer wird das “Sussumer Steinplateau” vorgestellt

In einem Flyer wird das “Sussumer Steinplateau” vorgestellt

Innenseite des Flyers

Innenseite des Flyers

Infotafel am Steinplateau

Infotafel am Steinplateau







Steine sind Architekten der Natur

Ein Schaufenster in die Geologie und Erdgeschichte hat der Heimat- und Verkehrsverein Eggermühlen am höchstgelegenen Punkt in der Gemeinde geschaffen. Auf einer etwa 100 Quadratmeter großen Plattform, dem Sussumer Steinplateau, trugen die Heimatfreunde große unterschiedliche Findlinge aus der Region zusammen. Zu einem Ortstermin hatte der Heimatverein Dr. rer. nat. Tobias Fischer vom Naturpark TerraVita eingeladen, um die Steine und deren Zusammensetzung und Herkunft zu bestimmen. Der Fachmann für Geologie und Erdgeschichte zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt der in Sussum zusammengetragenen Findlinge. Für Geologen sind Gesteine, was für den Botaniker die Pflanzen und für den Zoologen die Tiere, so Fischer. Dabei haben Gesteine gegenüber den Lebewesen einen großen Vorteil - sie stehen nicht nur für die Gegenwart, Steine sind die Seiten im Buch der Erdgeschichte. Stein ist Stein, na und?, mag so mancher denken. Das Steine eine erstaunliche Vielfalt aufweisen, wurde bei dem Ortstermin deutlich. Die Vielfalt der auf dem „Sussumer Steinplateau“ zu sehenden Findlinge, so Tobias Fischer, spiegele diese Vielfalt eindrucksvoll wider. Per Fotos dokumentierte Fische die steinernen Exemplare und verfasst dazu Kurzbeschreibungen. Im Frühjahr 2020 erläutern Infotafel die Steine. In der Mitte werden auf dem Sussumer Plateau um eine mächtige steinerne Tischplatte mehrere Bänke aufgestellt. 

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Dutzende Termine im Kalender "Eggermühlener Dorfimpressionen 2020"

Einen festen Platz hat der Kalender „Eggermühlener Dorfimpressionen“ in vielen Haushalten der Gemeinde. Bereits zum 34. Mal legt der Heimatverein den Kalender auf, der neben interessanten Abbildungen eine Fülle von Terminen und Veranstaltungen, die 2020 in der Gemeinde stattfinden, zusammenfasst.

Wann findet das Fortuna-Grünkohlessen statt, wann wird Theater gespielt oder an welchem Sonntag wird die Erstkommunion in der Gemeinde gefeiert? In den „Dorfimpressionen“ nahezu alle Veranstaltungstermine verzeichnet. Auch für die Planungen von Veranstaltungen auf Pfarreien übergreifender Ebene, so Pfarrer Michael Franke bei der Vorstellung der jüngsten Ausgabe, sei der Kalender ein willkommenes Planungsinstrument.

Wie in Eggermühlen Karneval gefeiert wird, ist auf dem März-Blatt zu sehen.

Wie in Eggermühlen Karneval gefeiert wird, ist auf dem März-Blatt zu sehen.

Gleichzeitig böten die Abbildungen mit einem Querschnitt aus Vereinsleben, Landschaft und historischen Begebenheiten eine gute Gelegenheit, die Gemeinde noch besser kennen zu lernen. „So wird also in Eggermühlen Karneval gefeiert“ so sein Kommentar bei der Betrachtung des Februarfoto, dass die EKV-Aktivisten in Aktion zeigt. Auch die bisherigen Pfarrer hatten sich in der Vergangenheit in Eggermühlen aktiv an den Büttenreden beteiligt.

Der Empfang im Schloss Eggermühlen anlässlich eines Kutschenkorsos im jähre 1999 ist auf dem März-Kalenderblatt zu sehen.

Der Empfang im Schloss Eggermühlen anlässlich eines Kutschenkorsos im jähre 1999 ist auf dem März-Kalenderblatt zu sehen.

Mit der Herausgabe des Kalender, so der Vorsitzende des Heimatvereins Theo Schulte, möchten wir zum einem ein Stück Heimat abbilden. Die Funktion eines Terminplaners sei im Laufe der Jahre dazugekommen und habe sich heute zu einem beliebtes Nachschlagewerk etabliert. Bürgermeister Markus Frerker danke dem Heimatverein für sein Engagement, Jahr für Jahr die vielfältigen Termine für einen Gesamtüberblick zusammen zu tragen. Mit dem Sammeln historischer Aufnahmen leiste der Heimatverein ein wertvolles Stück Kulturarbeit. Für die Mitwirkung der Geschäftswelt, die sich seit den mittlerweile dreieinhalb Jahrzehnten an der Herausgabe des Kalenders finanziell beteiligt, dankte der Geschäftsführer des Heimatverein Georg Geers den beteiligten. Nach dem Haus-zu-Haus-Verkauf sind die „Eggermühlener Dorfimpressionen“ für 4,50 Euro bei der Bäckerei Meyer erhältlich.

Eine Winteraufnahme des Hofes Meyer am Buerenweg bildet das Titelblatt des aktuellen Kalenders. Unser Foto entstand bei der Vorstellung und zeigt v.l. Bürgermeister Markus Frerker, Pfarrer Michael Franke und den Vorsitzendes des Heimat- und Verkehrs…

Eine Winteraufnahme des Hofes Meyer am Buerenweg bildet das Titelblatt des aktuellen Kalenders. Unser Foto entstand bei der Vorstellung und zeigt v.l. Bürgermeister Markus Frerker, Pfarrer Michael Franke und den Vorsitzendes des Heimat- und Verkehrsverein Theo Schulte. Foto: Georg Geers



„Sussumer Steinplateau“ bietet Blick in eine eisige Vergangenheit

Form an nimmt der Zeit das „Sussumer Steinplateau“ auf dem Osterboll. Der Heimat- und Verkehrsverein hat in den vergangenen Monaten auf dieser Anhöhe in einem Waldstück ein Plateau aufgeschüttet und mit mächtigen Findlingen eingefasst. Auf dem etwa 120 Quadratmeter großen Areal, das mit kleinen Kieselingen als Pflasterbelag befestigt wurde, werden unterschiedlichste Gesteinssorten wie Granit, Basalt, Gneis oder Sandstein platziert. Einige markante Findlinge sind dort bereits zu sehen. In der Mitte des Platzes wurde nun mit einem flachen Granit ein urzeitlicher Tisch errichtet.

Mit Hilfe von schwerem Gerät wurde die steinerne „Tischplatte“ auf dem Steinplateau platziert.

Mit Hilfe von schwerem Gerät wurde die steinerne „Tischplatte“ auf dem Steinplateau platziert.

Theo Meyer spendierte dem Heimatverein die “Granittischplatte”

Theo Meyer spendierte dem Heimatverein die “Granittischplatte”

Mitglieder des Gemeinderates schauten bei Bau der Anlage vorbei

Mitglieder des Gemeinderates schauten bei Bau der Anlage vorbei

Viele Tonnen Steine wurden bei den Arbeiten am Sussumer Steinplateau bewegt

Viele Tonnen Steine wurden bei den Arbeiten am Sussumer Steinplateau bewegt

Wie unterschiedlich die „Findlinge“, die vielfach in unseren Breiten vorkommen beschaffen sind und welchen Ursprung sie haben, möchte der Heimatverein auf dem „Sussumer Steinplateau“ mit seinem geologischen Garten vermitteln. In Zusammenarbeit mit dem Geologen Dr. Tobias Fischer vom Naturpark Terra Vita werden demnächst Zusammensetzung und Art der Gesteinsbrocken ermittelt und auf Schautafeln beschrieben. Die meisten dieser Findlinge bewegte während der Saale-Eiszeit vor 200.000 Jahren eine von Skandinavien ausgehende Gletscherfront über die norddeutsche Tiefebene. Gesteinsbrocken, die das Eis aus dem nordischen Gebirgsmassiven heraus gesprengt hatte, wurden dabei über einen bis zu 400 Meter dicker Eispanzer über mehr als 1000 Kilometer in unsere Breiten verfrachtet. Viele dieser kapitalen Steine nutzten unsere Vorfahren schon vor 4000 Jahren für den Bau der noch erhaltenen Hünengräber in Hekese oder Dalum. Einige dieser Findlinge bilden als „Näpfchenstein“, „Teufelsstein“ oder „Speckbuckstein“ markante Landmarken in unserer Region.





Geschichte der Landtechnik

Wie rasant und gravierend sich die Technik in der Landwirtschaft verändert und die Ernte revolutioniert hat, erlebten 50 Heimatfreuende bei einem Besuch im Krone-Museum in Stelle. Der jüngste Enkel des Firmengründers Walter Krone und Museumsführer Franz Feismann erweisen sich bei der Reise durch die Entwicklungsgeschichte als versierte Unterhalter, die die Technisierung größtenteils noch selber miterlebt hatten.

Lebendige Geschichte: Walter Krone führte die Heimatfreunde mit Sachverstand und einer gehörigen Portion Humor durch das Krone-Museum.

Lebendige Geschichte: Walter Krone führte die Heimatfreunde mit Sachverstand und einer gehörigen Portion Humor durch das Krone-Museum.

Aus einer einfachen Schmiede, die Bernrhard Krone 1897 im westfälischen Ochtrup eröffnete, entwickelte sich in nunmehr über 120 Jahren die Maschinenfabrik Bernard Krone GmbH & Co. KG zu ihrer heutigen Größe mit Exporten in über 40 Ländern weltweit und zu einem Full-Liner im Bereich der Grünfutterernte. Bereits in der vierten Generation familiengeführt bewahrt Krone seit jeher das Image eines mittelständischen Familienunternehmens. Die heute noch in Stelle existierende Gastwirtschaft Krone, die Berhard Krone`s Frau Anna einst geerbt hatte, gilt als Keimzelle des Unternehmen in der Gemeinde Stelle. Die Nähe zum örtlichen Bahnhof, der damit verbundene rege Publikumsverkehr, das handwerkliche Geschick des Firmengründers, der neben einfachen Pflügen, Strohschneidern auch patentgeschützte Weidepumpen baute und vor allem das kaufmännische Geschick seiner Frau sorgten für eines schnellen wirtschaftlichen Aufschwung des Unternehmens. Bei einem Rundgang durch die geräumigen Museumshallen wurde an einer Vielzahl von innovativen Maschinen und Geräten die Kreativität der Krone-Entwickler sichtbar, die die Landtechnik weltweit revolutioniert hat. Doch nicht nur einige Entwicklungen sind im Museum ausgestellt.

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Stolz ist Krone auch auf eine Reihe von einzigartigen Exponaten anderer Hersteller. Ein Querschnitt von echten Oldtimern der Landtechnik aus den Gründerjahren füllen eine ganze Halle. Wie beispielsweise ein Lanz Landbaumotor aus dem Jahre 1917 oder der erste selbstfahrende Pflug von Hanomag aus dem Jahre 1912.

Begegnungen im Kreislehrgarten in Burgsteinfurt

Begegnungen im Kreislehrgarten in Burgsteinfurt

Nach der beeindruckenden Reise in die landwirtschaftliche Vergangenheit war der Kreislehrgfarten in Steinfurt ein weiteres Ziele der Heimatfreunde.Als einzigartige Einrichtung im Münsterland wurde der Kreislehrgfarten 1914 im Steinfurter Ortsteil Burgsteinfurt als "Kreis Obst- und Gemüsegarten" gegründet. Der überregional anerkannte Ausbildungsbetrieb für Gärtnerinnen und Gärtner der Fachrichtung Obstbau ist öffentlich zugänglich. Jedes Jahr besuchen ihn mehr als 50.000 Gartenliebhaber. In dem 30.000 Quadratmetern große Areal mit einer Fülle von Pflanzen und Obstsorten und Seither kann sich jedermann sich über die vielfältigen Möglichkeiten der Gartengestaltung informieren. Mit einer Kaffeetafel im auf dem Gelände befindlichen Kötterhaus und vielen neuen Eindrücken traten die Eggermühlen die Rückreise aus dem Münsterland an.









Steinplateau in Sussum nimmt Form an

In mehreren Arbeitseinsätzen haben Mitglieder des Heimatvereins Eggermühlen Heimatfreunde tonnenschwere Findlinge zusammengetragen und mit den Arbeiten am „Sussumer Steinplateau“ begonnen. Als neues touristisches Highlight entsteht auf dem Osterboll, der höchsten Erhebung im Ortsteil Sussum, ein etwa 80 Quadratmeter großer Rastplatz, dessen abgeflachte Kanten mit Feldsteinen befestigt werden.

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Auf der später mit Schotter versehenen Fläche sollen unterschiedlichste Gesteinssorten wie Granit, Basalt oder Sandstein ihren Platz finden. Mit Infotafel ausgestattet möchte der Heimatverein den Besuchern des Rastplatzes damit die verschiedenen geologischen Gesteinssorten und deren Herkunft näher bringen. Ein barrierefreien Zugang soll Rollstuhlfahrern oder Kinderwagen einen problemlosen Zugang ermöglichen. Der erhaben in einem Waldstück gelegene Platz bietet bei guten Fernsicht einen grandiosen Blick bis nach Cloppenburg. Unser Foto entstand beim Platzieren der mächtigen Findlinge.

Heimatgeschichte und Religionen erkundet

Der Baptistengemeinde sowie dem Museum im Kloster statteten Mitglieder des Heimat-und Verkehrsverein bei einer Radwanderung einen Besuch ab. Wanderwart Siegfried Summe, der die Route ausgearbeitet hatte, konnte am Startpunkt bei der Mariä-Himmelfahrtskirche zwei dutzend Radwanderer willkommen heißen. 

David Hagen (2.v.r.) erläutertet den Radlern die Einrichtung des  Gebetshauses

David Hagen (2.v.r.) erläutertet den Radlern die Einrichtung des Gebetshauses

Über Loxten, Druchhorn und Lohbeck ging es zu ersten Ziel des Tages, die Baptistenkirche in Hastrup. Hier begrüßte David Hagen von der Baptistengemeinde die Heimatfreunde und freute sich über das Interesse an der Glaubensgemeinschaft. Mit 360 Gemeindemitgliedern, davon 98 Prozent Russlanddeutschen, sei die Baptistengemeinde Bersenbrück eine sehr aktive Gemeinschaft. Etwa 90 Prozent der Mitglieder träfen sich Sonntag  für Sonntag zum gemeinsamen Gottesdienst. Absolute Bibeltreue und die Unfehlbarkeit der Heiligen Schrift bildet das Fundament der Glaubensgemeinschaft. David Hagen führte die Heimatfreunde durch das großzügige Gebetshaus, das mit Kinderbetreuungsräumen und modernster Multimediatechnik ausgerüstet ist. Im Kellergeschoss bietet ein Festsaal mit Küche den Gemeindemitglieder die Möglichkeiten für Familienfeiern. Der Vorsitzende des Heimatverein Theo Schulte bedankte sich bei Hagen für den eindrucksvollen Einblick in die Religionsgemeinschaft.

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Nach einer gemeinsamen Kaffeetafel empfing der Vorsitzendes des Kreisheimatbundes Franz Buitmann die Radler im Torhaus des ehemaligen Klosterkomplexes. Sammel, bewahren, forschen und ausstellen. Diesen Anspruch hegte Landrat Dr. Hermann Rothert, als er Im Jahre 1924 in einem Teil des Klosters das Kreismuseum Bersenbrück schuf, so Buitmann. 2016 wurde das Kreismuseum in ein neues Trägerschaftsmodell durch einen Kooperationsvertrag mit Partnern vor Ort überführt, um die Anbindung an die gesamte Region zu unterstreichen. Dazu gehören neben dem Museumsträger Landkreis Osnabrück die Samtgemeinden Artland, Bersenbrück, Fürstenau und Neuenkirchen, die Städte Bramsche und Bersenbrück sowie die Vereine Kreisheimatbund Bersenbrück e.V., Heimatverein Bersenbrück e.V., Förderverein des Kreismuseums Bersenbrück e.V. und die Stiftung Heimatkreis Greifenhagen. Das Museum stellt heute ein attraktives touristisches Infrastrukturelement in der Region dar. Für die Region ist es auch ein Kulturzentrum, das über die museale Einrichtung hinaus für Aktivitäten genutzt werden kann. Durch Dauer- und Sonderausstellungen soll das Museum mit seiner Arbeit Besucherinnen und Besucher, insbesondere auch junge Menschen, aus Nah und Fern erreichen. Zur Zeit wird die Sonderausstellung „Vorsicht Urne“ gezeigt. Ende Juli widmet sich das Museum mit einer Ausstellung „25 Jahre Reggae Jam“ der Bersenbrücker Kultveranstaltung. Eine weitere Ausstellung zum Thema Burgen und Schlösser im Altkreis Bersenbrück wird zur Zeit vom Kreisheimatbund vorbereitet und wird ab September im Dachgeschoss des Museums zu sehen sein. (gg)