Zaun erneuert
/Der Lattenzaun bei der Wöstenesch-Wassermühle sowie die Brüstung an der Plattform am Wasserrad wurden in den letzten Wochen erneuert.
Nach getaner Arbeit
Der Rastplatz “Zur schönen Aussicht” wurde von den heimatfreunden wieder hergerichtet
QR-Code Eggertaler Dichterweg (Kommot-Route)
QR-Code Eggertaler Entdeckerweg (Kompot-Route)
Der Lattenzaun bei der Wöstenesch-Wassermühle sowie die Brüstung an der Plattform am Wasserrad wurden in den letzten Wochen erneuert.
Zweistellig Minusgrade und klirrend kalte Nächte. Die Sonne entschädigt bei einem Morgenspaziergang unter strahlend blauem Himmel in der ungewöhnlich frostigen Natur. Glitzender Schnee mit Eiskristallen umwobene Gräser und Sträucher lassen uns bei genauer Hinsehen auch die Faszination kalter Temperaturen spüren. Alle Hände voll zu tun hatten die Mitarbeiter der Straßenmeistereien und Bauhöfe, um nach dem Räumen der Straßen nun auch die Fahrradwege wieder befahrbar zu machen. Meterhoch türmen sich streckenweise, wie hier am Bürgerradweg in Döthen, die Schneemassen. Aber wie formulierte es der Dichter Emanuel Geibel im Jahre 1845 in seinem Gedicht „Hoffnung“. „Und dräunt der Winter noch so sehr, mit trotzigen Gebärden. Und streut er Eis und Schnee umher, es muss doch Frühling werden“.
Gemeinderat geht mit Bürgerinfos per Video neue Wege
Wie unzählige andere Veranstaltungen fallen Pandemie bedingt in den Gemeinden die sonst gut besuchten Neujahrsempfänge aus. Um den Bürgern interessante Neuigkeiten, Daten und Fakten trotzdem zu vermitteln, hat sich der Gemeinderat in diesem Jahr dazu entschlossen, seine Bürger mittels Video auf den neuesten Stand zu bringen.
Um diese Infos möglichst breitgefächert zu präsentieren, betätigten sich die Ratsmitglieder als Kommentatoren. In Sachen Verbrauchermarkt, Dorftreff oder Glasfaserausbau wurden an mehreren Drehtagen kurze Videoclips erstellt, die die Projekt erläuern. Zu jedem der Kurzvorstellungen vermitteln Videoeinspielungen zu den unterschiedlichen Themen einen Eindruck über die Projekte. Vorangestellt wurde in dem 40minütigen Video eine Zusammenfassung der Bauphasen des größten Bauprojektes im Jahre 2020, dem Verbrauchermarkt mit 12 Wohneinheiten. Neben Bürgermeister Markus Frerker, kommen bei der Vorstellung auch Architektin Carolin Lauhoff vom Stephanswerk sowie Memeth Seker, der den Verbrauchermarkt neben seinen bereits bestehenden Edeka-Markt in Fürstenau ab Juli 2021 betreiben wird, zu Wort.
In dem Video beleuchtet Melanie Weßling die Sanierungsarbeiten an der Grundschule, den Umbau und die Erweiterung des Kindergartens werden von Ramona Ebler und der Kita-Leiterin Claudia Buschermöhle kommentiert. Einiges wird sich 2021 auf dem Gelände am Sportplatz und dem ehemaligen Bauhof tun. Infos dazu vermitteln Rainer Triphhaus, Fortunavorsitzender Andreas Hömer und sein Vorstandskollege Georg Schulte. Über den Stand der Flurbereinigung informiert Wilhelm Schwietert. Eine Dank- und Grußbotschaft richtet auch Pfarrer Michael Franke an die Gemeindemitglieder. In letzten Phase des Endausbau befindet sich zur Zeit die Wilhelm-Schwöppe-Straße. Den Stand der Dinge in Sachen Glasfasernetz wie auch die Erweiterung der Spielmöglichkeiten auf dem angrenzender Spielplatz erläutert Marco Hömer. Über die Dorfregion Eggermühlen-Bippen berichtet der stellvertretende Bürgermeister Stefan Klune und zeigt dabei die vielfältigen Möglichkeiten der gemeinsamen Dorfentwicklung auf. Frank Stalfort informiert über neue WLan-Hotspots und Ruth Gerdes stellt die Aktionen des Dorftreffs in den Mittelpunkt. In die Obhut des Landes Niedersachsen wurde im vergangenem Jahr der Bürgerradweg übergeben. Aus dem verbliebenen Überschuss werden fünf Straßenlaternen finanziert. In dem Video, gespickt mit Szenen von den Einweihungsfeierlichkeiten des Bürgerradwegs berichten Ratmitglied Hartmut Göwert und der Vorsitzende des Vereins Rad Aktiv Theo Stottmann über den Stand der Dinge. Ebenfalls zu Wort kommt in dem Film der neue Pächter des ehemaligen Eggerstübchens, der mit „Hardys eat & drink“ ein neues gastronomisches Angebot bietet. Vorgestellt wird Inhaber Hartwig Westerhof von Ratsmitglied Mario Plog. Das Video ist bei Youtube „Neujahrsempfang Eggermühlen 2021“ zu sehen. https://youtu.be/apA8JiUfhN0
Bürgerinfos per Video: In einem 40minütigem Film stellt Eggermühlens Gemeinderat die Aktivitäten in der Gemeinde vor. Unser Foto entstand beim Videodreh vor dem neuen Verbrauchermarkt und zeigt Bürgermeister Markus Frerker (rechts) mit Georg Geers, der den Film erstellte. Foto: Carolin Lauhoff
33. Kalenderausgabe „Eggermühlener Dorfimpressionen“ erschienen
Vieles hat sich in den vergangenen 25 Jahren in der Gemeinde verändert. Wurde damals der neue Kindergarten an der Gartenstraße in Betrieb genommen, gibt es längst einen größeren an anderer Stelle, der mittlerweile schon wieder erweitert wird. Unter anderem diese Entwicklung zeigt der soeben erschienen Kalender „Eggermühlener Dorfimpressionen 2021“, der jetzt erschienen ist.
1994 erfolgt die Einweihung des neuen Kindergartens in Eggermühlen durch Pastor Josef Plümer. Viele der einstigen Kinder sind heute bereits selber Eltern.
Wieder sind es über einhundert Vereinstermine, die in der 33. Ausgabe des Kalenders mit aufgenommen wurden. Der bunte Mix von historischen Aufnahmen, Vereinsaktivitäten und Fotos aus der Gegenwart, machen die Lebendigkeit der Dorfgemeinschaft deutlich. Neben den Terminen sind es vor allem die Fotos, die den Kalender in vielen Haushalten zum Sammelobjekt machen. Die Orangerie aus einer ungewöhnlichen Perspektive, aufgenommen von der Clemensallee aus, der Bischofsbesuch 1966 oder die jungen Interpreten eines Musikwettbewerbes beim Pfarrfest 1994 sind in dem Jahresbegleiter ebenso zu finden, wie das Foto von Eishockey spielenden Kindern vor der Kulisse des Schlosses im Jahre 1992. Ganz selten war der Schlossteich seit dieser Zeit wieder komplett zugefroren. Die „Eggermühlener Dorfimpressionen“ werden in der Gemeinde von Haus zu Haus verkauft. Ab dem 9 11. ist der Kalender bei der Bäckerei Meyer erhältlich.
Einweihung - „Sussumer Steinplateau“ bei Radlern in aller Munde
Eggermühlen-Sussum Bereits am 14. Mai, am „Deutschen Tag des Wandern“ war die Einweihung des Rastplatzes „Sussumer Steinplateau“ geplant. Da dieser bundesweite Wandertag Corona bedingt auf den 18. September verschoben worden war, erfolgte die offizielle Einweihung mit Verzögerung. Seine Auftaktwanderung startete der Kreisheimatbund (KHBB) aus diesem Anlass bei der Wöstenesch-Wassermühle.
Die 600 järige Eiche stand unter anderem im Interesse der Wanderer
Mit einer gemeinsamen Wanderung ging es durch Sussumer
Hier begrüßte der Vorsitzende des Heimat- und Verkehrsverein Eggermühlen Theo Schulte unter anderem Samtgemeindebürgermeister Michael Wernke und den Präsidenten des Wiehengebirgsverbandes Ulrich Gövert. Zwei dutzende Wandererfreunde folgten bei idealem Wanderwetter einem Teilstück des „Eggertaler Entdeckerweges“. Bei der wohl stattlichsten Eiche in der Region auf dem Hof Kortland, erläuterte Reinhold Kortland das 600 Jahre alte Naturdenkmal. Die permanente Steigung der weiteren Wegstrecke deutete den Teilnehmern der Wanderung an, dass mit dem Osterboll der landschaftlich höchstgelegene Punkt der Strecke vor ihnen liegen würde. Hier, fast 90 Meter über dem Meeresspiegel, erstellte der Heimatverein das „Sussumer Steinplateau“, ein Rastplatz mit steinernen Zeugen der Erdgeschichte und schuf damit einen attraktiven Anlaufpunkt, der sich nicht nur in Radlerkreisen sehr schnell als attraktives Ziel entwickelte. Schon Mitte des vergangenen Jahrhunderts hatte der Heimatdichter August Havermann im Sussumer Heimatlied den Osterboll als Aussichtspunkt und „Krone Sussums“ beschrieben. Theo Schulte freute sich bei der Begrüßung auf dem Steinplateau, dass hier neben vielen Bewohnern der Bauerschaft auch der stellvertretende Landrat Werner Lager, Eggermühlens Bürgermeister Markus Frerker sowie Kaplan Markus Hartlage der Einweihung beiwohnten. Schultes Dank galt den vielen Heimatfreunden, die sich bei der Herrichtung des Steinplateaus „ins Zeug gelegt hätten“. Besonders bedankte er sich bei den umliegenden Landwirten, die bereitwillig und unentgeltlich die unterschiedlichsten Findlinge für das Projekt zur Verfügung gestellt hätten. Spontan hatten für die Einweihung auch die Sussumer Anlieger Hand angelegt und zur Eröffnung einen Kranz erstellt. Für die Unterstützung bei der Bestimmung und Zusammensetzung der Steinformationen bedankte er sich beim Naturpark TerraVita. Das Grundstück für die Anlage hatte die Familie Langkawel zur Verfügung gestellt.
Anlieger und Heimatfreunde nahmen an der Einweihung teil
Diese erhabene Stelle, so Werner Lager, habe er als benachbarten Kettenkamper schon als Jugendlicher gern angesteuert. Wenn man heute von dem erhöhten Platz noch weiter über Kettenkamp hinweg ins Artland und das Oldenburger Münsterland schauen könne, sei dass eine wunderschöne Bereicherung. Samtgemeindebürgermeister Wernke zollte dem Engagement der Heimatfreunde, ein solches Projekt anzupacken und fertigzustellen, allerhöchsten Respekt. Dem ehrenamtliche Anpacken und dem Gemeinsinn, der in vielen Vereinen gelebt werde, so Wernke, verdanke die Gesellschaft sehr viel.
Kaplan Markus Hartlage nahm die Weihe des Ratsplatzes vor
Mit dem Sussumer Steinplateau habe der Heimatverein einen „alten Rastplatz“ zu neuem Ansehen verholfen, so Markus Frerker. Bereits 1988 hatte der Heimatverein an dieser Stelle Bänke und einen Tisch aufgestellt. Dass, was ihr jetzt hier geschaffen habt, so Frerker, muss euch erst mal einer nachmachen. Mehr als einen normalen Ratsplatz sah der Vorsitzende des KHBB Buitmann in dem Sussumer Steinplateau. Er bezeichnete die Anlage als ein Leuchtturmprojekt, dass im Bereich des Altkreises Bersenbrück einmalig sei.
Die Nachbarn hatten die Infotafel auf dem Steinplateau bekränzt
Attraktive Küstenregion
Die Vorarbeit habe die Eiszeit geleistet, in dem sie mit der Eisschmelze massenhaft unterschiedliches Gestein in unsere Region transportiert habe, führte WGV-Präsident Ulrich Gövert an. Das Eggermühlener Heimatfreunde aus diesen „Hinterlassenschaften“ in ehrenamtlicher Fleißarbeit ein Publikumsmagnet gemacht hätten, mache ihn stolz. Schreite die Klimaerwärmung weiter voran, so Gövert, wäre nicht auszuschließen, dass man vom Steinplateau aus künftig einen schönen Blick auf die Küstenregion genießen könne. Dem Vereinsvorsitzenden Theo Schulte, der in der Vorbereitungsphase dutzende Findlinge besichtigte, Gespräche mit Landwirten geführt und die Findlinge mit schwerem Gerät auf den Osterboll schaffte, dankte Gövert namentlich.
Die Lesung vom brennenden Dornbusch aus dem Buch Exodus schickte der neu geweihte Kaplan Markus Hartlage bei der Segnung des Rastplatzes voran. Mögen sich die Besucher dieses Steinplateaus Gottes großartiger Schöpfung stets bewußt bleiben und dieser Ort ein Platz sein, an dem sich Menschen freundschaftlich begegnen, so Hartlage.
Zu einem gemütlichen Abschluss lud der Heimatverein seine Gäste anschließend in das Vereinsheim des nahegelegenen Reitplatzes.
Seit 2001 dreht sich das damals neu erstellte Wasserrad an der Wöstenesch-Wassermühle in Eggermühlen. 1,3 Tonnen massives Eichenholz, gelagert auf einer 5,40 Meter langen Welle. Umwelteinflüsse machten in den Jahren immer wieder kleine Reparaturen notwendig. Mal musste mit Holzkeilen Unwucht ausgeglichen werden, mal machte des Lager Probleme. Durch die Kraft des Wassers und die unermüdliche Rotation des 1,40 Meter breiten Rades mit einem Durchmesser von 2,30 Meter hatte sich vor wenigen Wochen die gesamte Verkeilung des Rades auf der Achswelle gelöst. Das Wasserrad hatte sich dadurch auf der Achse verschoben und steckte fest. Als Sisyphusarbeit erwies sich die komplizierte Reparatur, die der Vorsitzende des Heimatvereins Theo Schulte mit einigen Heimatfreunden erfolgreich durchführte. Mittels Winden und Hydraulikstempeln wurde das Rad wieder in Position gebracht, die Achskreuze durch Stahlschienen verstärkt und mit Metallschuhen auf der Achse verkeilt. Mittlerweile dreht sich das tonnenschwere Antriebsaggregat wieder im Wasser des Eggermühlenbachs. Manch einer ist beim Anblick erstaunt, wie wenig Wasser das schwere Rad in Rotation versetzten. Das Foto entstand bei den Instandsetzungsmaßnahmen.
Innogy unterstützte Heimatverein beim „Sussumer Steinplateau“
„Da waren wir auch schon mal“ bekommt man immer wieder zu hören, wenn die Rede vom „Sussumer Steinplateau“ ist. Seit fast einem halben Jahr ist der neue Rastplatz auf dem Osterboll in Sussum fertiggestellt. Coronabedingt wurde die im Mai geplante Einweihung auf September verschoben. Stellvertretend für eine Reihe von Unterstützern hatte der Heimatverein jüngst den ehemaligen RWE-Mitarbeiter Josef Schröder zu einem „Feierabendbier“ auf dem Rastplatz eingeladen.
Im Rahmen der Aktion „Innogy aktiv vor Ort - Mitarbeiter für Mitmenschen“ hatte sich Josef Schröder für die Finanzierung einer Sitzgruppe auf dem Steinplateau stark gemacht. Innogy stellte dafür einen Betrag von 2000,- Euro zur Verfügung. Der Vorsitzende des Heimatvereins Theo Schulte, der den Bau des Rastplatzes federführend mitgestaltet hatte, bedankte sich bei Josef Schröder und der Innogy. Auch die Kreissparkasse, die VR-Bank, die OLB sowie die Anna-Schumann-Stiftung unterstützten neben weiteren Sponsoren den Bau des Projektes.
Einen attraktiven Rastplatz hat der Heimat- und Verkehrsverein mit dem „Sussumer Steinplateau“ geschaffen. Vereinsvorsitzender Theo Schulte (Blinks sitzend) bedankte sich bei Josef Schröder (rechts stehend), der sich bei der Innogy für die Unterstützung des Projektes eingesetzt hatte. Foto: Georg Geers
Der Ratsplatz mit seinem markanten Tisch aus einem flachen Granitfindling hat sich infolge des coronabedingten Fahrradboom zu einem beliebten Treffpunkt für Radler und Wanderer entwickelt. Am „Tag des Wanders“, am 18. September wird die Anlage offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Mit einer Auftaktwanderung des Kreisheimatbundes (KHBB) startet die veranstaltung um 15.30 Uhr, natürlich coronakonform, auf dem Parkplatz an der Wöstenesch-Wassermühle an der Bestener Straße. Zum anschließenden Einweihung des „Sussumer Steinplateaus“ sind neben den Anliegern und Steinstiftern auch einige Ehrengäste geladen.
Theo Schulte
Backsbollweg 2
49577 Eggermühlen-Sussum
Telefon 05462 8127
E-Mail theoschulte49@web.de
Georg Geers, Schriftführer
Buchenallee 8
49577 Eggermühlen
Telefon 05462 8435
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Besichtigung Wassermühle
Theo Schulte
49577 Eggermühlen
Telefon 05462 8127
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